Mafiöses Geschaftsmodell von Ionos SE
Ausführlich auf deutsch weiter unten. English and French summaries first.
Ionos SE hosts internet services, i.e. the websites of paying citizens and companies. It is internationally active. It had earlier known as 1und1, with one reason for the change in name likely being that 1und1 has acquired a bad reputation.
Like other enterprises, Ionos suffers from disappointment when, occasionally, decades-old customers give notice to terminate their contracts.
In the case reported below in German, such notice was acknowledged six months prior to the termination on 21 January 2026. After the contract was ended Ionos direct-debited about twelve euro from the account of the former customer. Fortunately this was noted in good time and cancelled. It later transpired that the invoice quoted by Ionos was for a useless service for a year stretching into 2027. That is the invoice was fictitious. A few months later, Ionos again made an illicit direct-debit, this time for the astronomical amount of €240.
Meanwhile, through an accomplice, the debt-collection agency Riverty, threats have been made to enforce charges of several hundred euro.
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Ionos SE héberge des services Internet, c'est-à-dire les sites web de particuliers et d'entreprises payants. Elle opère à l'échelle internationale. Elle était auparavant connue sous le nom de 1und1 ; l'une des raisons de ce changement de nom est probablement que 1und1 s'était forgé une mauvaise réputation.
À l'instar d'autres entreprises, Ionos est confrontée à des déceptions lorsque, de temps à autre, des clients fidèles depuis des décennies notifient leur intention de résilier leur contrat.
Dans le cas rapporté ci-dessous en allemand, cette résiliation a été enregistrée et reconnue six mois avant la date de résiliation prévue pour le 21 janvier 2026. Une fois le contrat résilié, en février, Ionos a prélevé environ douze euros sur le compte de l’ancien client. Heureusement, ce prélèvement a été repéré à temps et annulé. Il s’est avéré par la suite que la facture émise par Ionos concernait un service inutile pour une année s’étendant jusqu’en 2027. Autrement dit, cette facture était fictive. Quelques mois plus tard, Ionos a de nouveau procédé à un prélèvement illicite, cette fois-ci pour le montant astronomique de 240 €.
Entre-temps, par l’intermédiaire d’un complice, l’agence de recouvrement Riverty, des menaces ont été proférées pour faire valoir des frais s’élevant à plusieurs centaines d’euros.
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Text eines Schreibens an Ionos SE,
Eigendorfer Str. 57, D — 56410 Montabaur
17. Juli 2026
Abmahnung
Unser Vertragsverhältnis endete am 21. Januar 2026, wie auch im Schreiben von Erijon Buqani vom 3. Juli 2025 bestätigt wurde. Anzumerken sei, dass es schwierig war, aufgrund der verworrenen Gestaltung bei Ionos, auch nur diese Bestätigung definitiv zu erhalten. Die Kündigung erfolgte unter Einhaltung aller Fristen und betraf alle fünf Websites ohne Ausnahme. Bei meinem Vorgehen habe ich darauf sehr darauf geachtet.
Selbstverständlich erloschen an diesem 21.1.2026 alle Einzugsberechtigungen wie auch die Email-Adressen, die bei Ihnen hinterlegt waren. Ein weiterer Kommunikationsweg war nicht angesagt, da gegenstandslos.
Als überraschenderweise Sie am 2. Februar 2026 eine Abbuchung getätigt haben, ging ich großzügigerweise davon aus, dass es sich um einen Fehler ihrerseits handelte, wo die rechte Hand nicht weiß, was die linke macht.
Inzwischen (d.h. erst jetzt) konnte ich feststellen, dass sich die Abbuchung im wesentlichen auf eine fingierte Rechnung bezog. So wurde mir hauptsächlich eine Leistung berechnet, nämlich zwölf Monate „Domain.de / klasseverantwortung.de / 08.01.2026 – 07.01.2017“, die ich unmöglich noch gebrauchen kann und konnte und der ich nie zugestimmt habe: gekündigt ist gekündigt. Warum diese Website von Ihnen auserkoren wurde, bleibt rätselhaft, denn ich hatte ja bei Ihnen fünf Websites, die bereits im Juni 2025 zum neuen Dienstleister mit *.com (anstelle .de und .eu) umgezogen waren. Die bei Ihnen noch „aktiven“ Websites beinhalteten nur noch eine Weiterleitung. Somit hat ein Verbrauch an Kapazität nicht statt gefunden.
Die sogenannte „Abschlußrechnung,“ die ich erst jetzt erhalten habe, hätten Sie selbstverständlich vor Beendigung des Vertragsverhältnisses übermitteln können und sollen, soweit eine solche Rechnung überhaupt berechtigt gewesen wäre (was nicht der Fall war). Stattdessen habe ich Mitte Januar eine Mail erhalten, wo ich eingeladen wurde, doch meine Kündigung rückgängig zu machen.
Am Entscheidendsten: Am 12. Mai haben Sie €240 rechtswidrig von meinem Konto abgebucht. Eine Erklärung diesbezüglich habe ich nicht erhalten. Die Gebühr ist sowohl vom Anlaß her als auch von der Höhe in keiner Weise nachvollziehbar. In meinen fast zwanzig Jahren bei Ionos betrug keine Rechnung nicht einmal ein Zehntel davon. Ich bezahle bei meinem derzeitigen Internet-Anbieter ca. die Hälfte für ein Jahr.
Ich konnte zwar den Betrug rechtzeitig merken und annullieren, dafür aber mußte ich bei meiner Bank ein Verbot erteilen, dass Ionos keine Abbuchungen mehr tätigt, was nach dem 21.1.2026 ohnehin eine Selbstverständlichkeit war. Die Abbuchung durch Ionos war somit rechtswidrig.
Daher stelle ich als Abmahnungsgebühr (die keinesfalls dem hohen Aufwand der Anfertigung dieses Schreibens entspricht) in Rechnung €240 (nämlich als Richtgröße die Summe, um Sie betrugen wollten) zuzüglich €30 an diversen Bank- und Postgebühren =
Euro 270, --
bis Mitte August zu überweisen an: …….
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Alternativ können Sie es auf einen Rechtsstreit ankommen lassen. Selbstverständlich sind sämtliche Einschüchterungsversuche Ihres Komplizen Riverty einzustellen.
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>> vielen Dank für Ihr Anschreiben vom 17.07.2026.
Unter der Kd: 15302516 befanden sich 2 Verträge.
>> Der Vertrag: 15095781, welcher zum 23.01.2026 gekündigt wurde und der Vertrag: 106457334 welcher noch unter der Kundennummer gesperrt existiert.
>> Alle Rechnungen werden bei IONOS Tag genau abgerechnet. Bitte beachten Sie aus diesem Grund immer die Abrechnungszeiträume Ihrer Rechnungen.
>> Vielen Dank für Ihre Anfrage zur Berechnung Ihrer Zusatz-Domains (klasseverantwortung.de).
>> Diese werden stets im Voraus berechnet. Wenn Sie eine oder mehrere Domains vorzeitig kündigen, erfolgt keine Erstattung.
>> Wenn Sie einzelne Punkte unserer AGB noch einmal lesen möchten, finden Sie diese unter: https://www.ionos.de/terms-gtc
>> Vielen Dank für Ihr Verständnis.
>> vielen Dank für Ihre Anfrage.
>> Unsere Forderungen wurden an ein Inkassounternehmen Infoscore abgegeben. Dieses übernimmt auch die weitere Bearbeitung. Bitte richten Sie Ihre Fragen daher direkt an das beauftragte Inkassounternehmen. I
>> Vielen Dank für Ihr Verständnis.
>> Freundliche Grüße
>> Silke Kresin
>> IONOS SE
>> Elgendorfer Str. 57 56410 Montabaur Hauptsitz Montabaur
>> Amtsgericht Montabaur / HRB 24498
>> Umsatzsteuer-IdentNummer: DE815563912
>> Vorstand: Hüseyin Dogan, Patrik Heider, Arthur Mai, Dr. Andreas Nauerz, Dr. Markus Noga, Dr. Jens-Christian Reich, Florian Wagner, Achim Weiß
>> Aufsichtsratsvorsitzender: Sven Fritz
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Stellungnahme zum vorstehenden Schreiben:
I. Selbstverständlich betraf meine Kündigung alle fünf Websites. Das Bestätigungsschreiben vom 3. Juli 2025 hat auch keinen Hinweis darauf enthalten, dass etwas anders gemeint gewesen wäre. Hätte ich eine Ausnahme unter der Websites beabsichtigt, so hätte ich dies wohl geschrieben. Im Übrigen ist der Kunde nicht für die internen Numerierungen von Ionos zuständig.
Es war äußerst schwierig, die Kündigung einschließlich Bestätigung zu bewirken. So mußte ich mehrfach klicken, um mit Anerkennung sicher zu kündigen. Einen klaren Überblick bzw. eine Zusammenfassung der Kosten für die fünf Websites habe ich trotz Anfrage nie erhalten. Ein Merkmal der Navigation auf der Ionos-Site war das Chaos bzw. fehlende Transparenz. Inzwischen ist anzunehmen, dass dies Absicht war/ist.
II. Erst jetzt, mehr als ein Jahr nach Kündigung und fast sechs Monate seit Beendigung, wird als nachträgliche Begründung (Ausrede) für die Abbuchung ein zweiter Vertrag herbei gezaubert.
III. Angesichts der Wucherung, die von dem Inkasso-Betrieb von Ionos bedroht wird, ist anzunehmen, dass hier ein mafiöses Geschäftsmodell am Werk ist: Aus ca. €12 hat „Riverty“ (und nicht Inkassounternehmen „Infoscore“) binnen weniger als sechs Monate mehrere hundert Euro an „Kosten“ kalkuliert.