Header image

Was für Strafen?

Es sind massiv schwerwiegende Vergehen begangen worden – vor allem seit 2020 aber, wie wir erst jetzt richtig erfahren, bereits lange vorher, so lange vorher, dass viele der schlimmsten Täter längst tot sind.

Wie sind diejenige Lebende, die sich bisher eifrig beim Abbau der Menschenrechte engagiert haben, zu bestrafen?

Es ist so eine Sache bei Strafen. Empörung, wenn diese zu Unrecht durchgesetzt werden. Empörung aber ebenfalls, wenn Missetaten unbestraft erfolgen. Daher kann jede Strafe hinterfragt werden.

In Deutschland ist eine Strafe insbesondere in Verruf geraten: „Berufsverbot“. Das geschah in den 70/80er Jahre in Westdeutschland. Es betraf meistens Lehrer, also keine hochrangige Bürokraten.

Trotzdem plädiere ich für Berufsverbote: aber richtig. Gerne mit Berufungsmöglichkeiten, ggf. immerwährenden Berufungsmöglichkeiten (d.h. man könnte immer wieder in Berufung gehen, jeweils mit neuen Schöffen).

Ein in der Gesetzgebung arg fehlendes Prinzip ist, dass Politiker oder Beamten mit Machtpositionen im politischem Umfeld zur Ehrlichkeit verpflichtet sind. Es müssten Rechtsnormen herrschen, dass bei dauernden und wiederholten Lügen bzw. der Wiedergabe von Absurditäten, solche Menschen aus dem öffentlichen Leben entfernt werden. Sie dürften gerne in der Eckkneipe ihre Ansichten weiterverbreiten, soweit man sie anhört und nicht auslacht, denn die freie Meinungsäußerung ist vom Ausschluß nicht betroffen.

Bei schlimmeren Vergehen muß doch leider auch an empfindliche Freiheitsberaubung gedacht werden. Wir sehen uns spätestens seit 2020 mit solchen konfrontiert, seitdem nachweislich massiv Normen der echten Wissenschaft über Bord geworfen wurden.

Man unterscheide dabei die Menschen, die aus Machtgier handelten, und diejenige, die sich allzuleicht zu Absurditäten haben einschüchtern lassen. Aber auch diese verdienen es, aus dem öffentlichen und professionellen Leben – samt materieller Vorteile – ausgeschaltet zu werden. Höchstens ein Leben als Schuhputzer oder Ähnliches dürfte ihnen gewährt werden. (Denn Schuster gibt es kaum noch.)

__________

Das Hauptprinzip von Klasse Verantwortung ist die Haftung eines jeden Professionellen mit seiner Karriere (und nicht mit Geld). Jede bedeutende Entscheidung muß einer einzelnen realen Person zuordenbar sein. Also keiner fiktiver („rein juristischer“) Person, sondern einem Menschen. Die Anzahl der „Entscheidungen“ ist menschlich beschränkt.

_________